nlp.at - der oesterreichische nlp-server Denken Denken NLP verwendet keinen eigenen Begriff "Denken". "Denken" wird (so die Meinung vieler NLP-Autoren) in Repräsentations-Systeme und Untereigenschaften zerlegt und in diesen Elementen studiert. Denken kann in jedem Repräsentations-System erfolgen: in Form von Seh-, Hör-, Fühl-, Riech- oder Schmeck-"Bildern". An etwas Vergangenes zu denken, bedeutet, sich die sinnlichen Qualitäten des ursprünglichen Erlebens ins Bewußtsein zu rufen: Was gab es da zu sehen, zu hören, zu fühlen, zu ...?

NLP studiert auch die sinnlichen Komponenten sogenannter abstrakter Vorstellungen, z.B. die inneren Prozesse beim "Denken" an eine mathematische Formel. "Denken" in dieser Definition ist mehr als das "Denken" von Sätzen (mit einer grammatikalischen Struktur). Es weist auch vorsprachliche Elemente auf und ist oft direkt mit Gefühlen verbunden.

Beispiele sind:
(1) Das "Denken" an eine mathematische Formel, meist in Form visueller Bilder (zu den Visualisierungs-Fähigkeiten von Mathematikern vgl. Hadamard 1945 und Penrose 1990, 424),
(2) das "Denken" im inneren Dialog und
(3) das "Denken" an die Zeit in Form der inneren Zeit-Linie.


Ihr Kommentar zu diesem Stichwort